EINLEITUNG Am Aufbau der gro§en Bahnlinien Amerikas waren Landspekulationen und Ingenieursleis- tungen ma§gebend beteiligt. In diesem Spiel kooperieren die Spieler, um eine durchgehen- de Schienenverbindung von St. Louis nach Sacramento zu bauen. Die Spieler stehen jedoch auch untereinander im Wettstreit, durch Landspekulation das meiste Geld anzuhŠufen, bevor der Letzte Nagel (last spike) gesetzt wird. Das Spiel kann mit 2 Ð 6 Mitspielern gespielt werden, funktioniert jedoch mit 3 Ð 5 Spielern am besten. Die durchschnittliche Spieldauer betrŠgt 45 Minuten. COLUMBIA GAMES, INC., POB 1600, BLAINE, WA 98231 USA. 001-360/366-2228 001-800/636-3631 (gebŸhren- frei) FŸr Spielaktualisierungen und Ðinformation: www.columbiagames.com SPIELAUSSTATTUNG Spielplan Ð weist 9 StŠdte sowie die 12 Rou- ten auf, die sie verbinden. Jede Route verfŸgt Ÿber 4 Schienenfelder. Bahngleise Ð 48 Gleisteile aus Holz stellen Schienenabschnitte dar. Vier Teile passen zwischen je zwei StŠdte. Jedes Gleisteil weist eine eigene Kodierung aus einem Buchstaben und einer Zahl auf, welche zu einem Feld auf dem Spielplan passt. Karten Ð Kartensatz mit 45 Baulandkarten, 5 fŸr jede der 9 StŠdte. Man sortiert die Bau- landkarten in 9 Stapel mit fŸnf Karten (einer pro Stadt), ÒLand ¯Ó oben, danach die billigste aufsteigend bis zur teuersten ganz unten. Spielgeld Ð Geldchips: $1.000 (wei§), $5.000 (rot), $10.000 (blau). VOR SPIELBEGINN Ein Spieler wird als Bankhalter ausgewŠhlt. Der Bankhalter teilt an jeden Spieler, ein- schlie§lich sich selbst, eine Geldsumme aus, die von der Anzahl der Mitspieler abhŠngt: 2 Spieler, jeder $60.000 3 Spieler, jeder $50.000 4 Spieler, jeder $40.000 5 Spieler, jeder $35.000 6 Spieler, jeder $30.000 Man legt die 48 Gleisteile verdeckt auf den Tisch und mischt sie. Jeder Spieler zieht ein Gleisteil. Das Gleisteil, das A1 am nŠchsten kommt, gewŠhrt den ersten Zug (A3 ist nŠher an A1 als B1). Die Gleisteile werden wieder zu den anderen gelegt und untergemischt. Dann zieht jeder Spieler vier Gleisteile und stellt sie aufrecht vor sich hin, um ihre IdentitŠt vor den anderen Spielern zu verbergen. Spiel zu zweit: Zu Spielbeginn zieht man ein Gleisteil verdeckt und legt es beiseite. SPIELRUNDEN Das Spiel beginnt mit dem ersten Spieler und wird im Uhrzeigersinn um den Tisch herum fortgesetzt. In jeder Spielrunde: * Legt man ein Gleisteil auf den Spielplan; alle Spieler kassieren Auszahlungen, falls es welche gibt. * Kauft man eine Baulandkarte (optional) * Zieht man ein neues Gleisteil SCHIENEN LEGEN Die Gleisteile weisen eine eigene Kodierung aus einem Buchstaben und einer Zahl auf, eines fŸr jedes Feld auf dem Spielplan. Das oben abgebildete Teil ist ÒA3Ó, das an der Route St. Louis Ð Omaha gespielt wird. Die Kosten, um dieses Teil auszuspielen, sind $3.000. Jede Spielrunde beginnt damit, dass man ein Gleisteil neben eine Stadt oder ein bereits vorhandenes Gleisteil legt. Ansonsten muss man zu doppelten Kosten ein Gleisteil an eine andere freie Stelle legen. Die Verlegekosten variieren, um GelŠnde wie z.B. BrŸcken und Tunnel darzustellen. Zum Spielen dieses Gleisteils mŸssen deren Kosten an die Bank gezahlt werden. Falls man es sich nicht leisten kann, ein Gleisteil zu spielen, muss man Bargeld durch Baulandverkauf (Sei- te 3) beschaffen. Landschenkungen Jede Stadt verfŸgt Ÿber eine Landschenkung, vermerkt als Land ¯. Der erste Spieler, der ein Gleisteil neben eine Stadt legt, erhŠlt dieses Bauland geschenkt. Das bedeutet, um die Landschenkung fŸr Omaha zu erhalten, spielt man A4, D1 oder C1 aus. Die Spieler kšnnen nicht Bauland in einer Stadt kaufen, bevor nicht deren Landschen- kung beansprucht wurde. Spieler, die gerade eine Landschenkung erhal- ten, dŸrfen NICHT auch noch eine Bauland- karte in dieser Spielrunde kaufen. AUSZAHLUNGEN Sobald alle vier (4) Schienenabschnitte zwi- schen zwei StŠdten verlegt worden sind, erhŠlt jeder BaulandeigentŸmer der zwei verbun- denen StŠdte eine Auszahlung von der Bank. Das hei§t, falls die Route Dodge City Ð Denver fertig gestellt wird, werden alle Spieler ausbe- zahlt, die in diesen beiden StŠdten Bauland besitzen. Die jedem Spieler ausbezahlte Summe hŠngt von der Anzahl der Baulandkarten dieser zwei StŠdte ab, die er auf der Hand hat. Wenn man zwei Baulandkarten derselben Stadt besitzt, streicht man den Betrag ein, der mit der Num- mer Ò2Ó bezeichnet ist. BEISPIEL: wenn man 2 Denver und 1 Dodge City besitzt, erhŠlt man $10.000 fŸr Denver und $7.000 fŸr Dodge City. BAULANDKAUF Das Ausspielen eines Gleis- teils erlaubt den Kauf irgend- EINES BaulandstŸcks, vo- rausgesetzt, die Landschen- kung dieser Stadt wurde be- reits in Anspruch genommen. Man wŠhlt die Stadt aus, zahlt den vermerkten ÒLandÓ-Preis ($7.000 fŸr St. Louis links abgebildet) und legt sie aufgedeckt vor sich ab. WICHTIG: Der Baulandbesitz ist šffentlich bekannt. Baulandkarten mŸssen aufge- deckt auf dem Tisch liegen. Das Barvermš- gen kann verheimlicht werden. Man beendet die eigene Runde, indem man ein Gleisteil zieht. BAULANDVERKAUF Man darf Bauland nicht an andere Spieler verkaufen oder tauschen, oder von anderen Spielern Geld borgen. Falls man das Legen eines Gleisteils nicht bezahlen kann, muss man Bauland an die Bank zum halben Preis (aufgerundet) verkaufen. Somit wird Bauland, das $5.000 kostet, fŸr $3.000 an die Bank verkauft. Zwei oder mehr Baulandkarten dŸrfen verkauft werden, um genŸgend Bargeld zum Weiterspielen zu beschaffen. Falls man nicht genŸgend Geld beschaffen kann, um weiter zu spielen, geht man Bankrott. Man gibt jegliche nicht gespielten Gleisteile, Bargeld und Bau- landkarten an die Bank zurŸck, die es weiter verwendet, mit Ausnahme von Landschenkun- gen im Besitz des Bankrotteurs, die aus dem Spiel genommen werden. WICHTIG: Die Bank wird nur Bauland kau- fen, um das Ausspielen eines Gleisteils zu ermšglichen. Die Bank wird weder Land- schenkungen kaufen, noch Bauland aus StŠdten, die bereits alle ihr mšglichen Aus- zahlungen getŠtigt haben. Bauland verkaufende Spieler sind dann ganz normal an der Reihe. DER LETZTE NAGEL Das Spiel endet, sobald der letzte Nagel aus- gespielt wurde. Dies ist das letzte Gleisteil, das eine durchgehende Schienenverbindung von St. Louis nach Sacramento schafft. Das aus- spielen des letzten Nagels verschafft demjeni- gen Spieler eine Bonuszahlung Ÿber $20.000 von der Bank. Siehe Abbildung auf Seite 4. Gewinner des Spiels Nachdem der letzte Nagel gespielt worden ist, wird die Auszahlung fŸr die beiden verbunde- nen StŠdte ausbezahlt. Der Spieler mit dem meisten Bargeld gewinnt das Spiel. Der Bau- landwert wird nicht gezŠhlt, nur Bargeld, Falls erforderlich wird ein Gleichstand mit der hšchsten Baulandkosten-Summe in der Hand des Spielers aufgelšst. SPIELTIPPS * Baulandwerte: Obwohl die Auszahlungen einer Stadt gleich bleiben, variieren die Kosten beim Kauf von Bauland fŸr diese Stadt. Die Spieler erhalten das billigste Bauland durch frŸhen Kauf. * Kooperation: Das Auszahlungssystem er- mutigt zur Zusammenarbeit beim Gleisbau. Der Kauf von 4 oder 5 Baulandkarten einer Stadt ist selten ein guter Plan. Es ist besser, anderen Spielern auch Baulandbesitz zu gšn- nen, sodass sie die Bahnlinie dort zu bauen helfen, wo man sie haben will. * Mehrfach-Auszahlungen: Die StŠdte haben das Potenzial fŸr Mehrfach-Auszahlungen. Denver kann 4-fach auszahlen, wenn alle vier Routen gebaut werden. Yuma kann 3-fach auszahlen; St. Louis kann nur zweimal zahlen. * Bargeldfluss: Die Spieler mŸssen ihr Bar- geld mit Sorgfalt verwalten. Wird das Geld knapp, um fŸr Gleise zu zahlen, wird man zum Baulandverkauf an die Bank gezwungen, wo- mit es fŸr andere Spieler verfŸgbar gemacht wird. Die Abbildung oben zeigt ein Spielende von LAST SPIKE. Gleisteil V3 wurde auf der Route Ogden Ð Denver gespielt, was eine durchgehende Schienenverbindung von St. Louis nach Sacramento (Ÿber Dodge City, Denver und Ogden) schafft. Dieses Spiel hatte 7 Auszahlungen: 1. Sacramento Ð Ogden 2. Yuma Ð El Paso 3. El Paso Ð Dodge City 4. Denver Ð Dodge City 5. Dodge City Ð St. Louis 6. St. Louis Ð Omaha 7. Ogden Ð Denver Laramie hatte keine Auszahlungen. DANK Dieses Spiel basiert auf einem zuerst von Gamma Two 1976 veršffentlichten Spiel. Spiel-Design: Tom Dalgliesh Herausgeber: Grant Dalgliesh KŸnstl. Gestaltung: Karim Chakroun †bersetzung: Peter Bitzer Dank allen unseren Spieltestern! Kommentar: Der Spieler des letzten Nagels besa§ weder in Ogden noch in Denver Bau- land, wollte jedoch den Bonus von $20.000 kassieren, bevor dies sonst jemand tut. Dieses Gleisteil auszuspielen kostet $3.000 (zahlbar vor Einstreichen des Bonus). Gleisteil Z3 hŠtte auch der letzte Nagel sein kšnnen. Eine Stadt mag nicht jede mšgliche Auszah- lung einbringen, bevor das Spiel endet. Mit der Ausnahme von St. Louis und Sacramento (die zumindest einmal angebunden werden mŸs- sen), kšnnte eine Stadt auch nie eine Auszah- lung erbringen.